Freunde der Wiener Staatsoper
Schön, einen FREUND wie Sie zu haben
Skip to content
  • Home
  • Veranstaltungen
    • Opernfreunde
    • Kontingente
    • Rückblicke
  • Die Freunde
    • Mitgliedschaften
    • Der Verein
  • Jugendclub
  • Service
    • Stretta Archiv
    • Rezensionen
    • Links
    • Häufige Fragen
  • Kontakt
17.
11:00 Uhr
Mai. 2012

Gesellschaft für Musik
1010, Hanuschgasse 3

Künstlergespräch:KS Marjana Lipovsek


Moderation: Günther Strahlegger
Für Mitglieder: € 10,- / Nichtmitglieder: € 20,-
AUSVERKAUFT

„Wenn die Rolle wirklich Bloody Mary heißt, dann singe ich sie ung’schaut“, erinnert sich Marjana Lipovsek, immer noch amüsiert über diese Initialzündung, an ihre Reaktion auf das Angebot der Volksoper, in South Pacific an der Seite von Ferruccio Furlanetto aufzutreten – und damit ein Wien-Comeback auf der Opern-, pardon: Musicalbühne zu geben. (Die Presse, 15. 1. 2010).

Marjana Lipovšek stammt aus einer musikalischen Familie aus dem slowenischen Ljubljana: Ihr Vater war der Komponist und Pianist Marijan Lipovšek. Marjana studierte zunächst Klavier und Musikpädagogik in Ljubljana, ab 1970 Gesang in Graz und Wien. Direkt vom Studium weg wurde sie an die Wiener Staatsoper verpflichtet und debütierte hier im Dezember 1978 als Kate Pinkerton in Madama Butterfly; weitere wichtige Stationen waren die Staatsoper in Hamburg und die Münchner Staatsoper. Das Haus am Ring spielte stets eine zentrale Rolle: Sie sang hier über 35 verschiedene Rollen an über 200 Abenden.

Neben ihrer Operntätigkeit tritt Marjana Lipovšek auch als Konzertsängerin u.a. mit den Berliner, Münchner und Wiener Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, London Symphony Orchestra, Concert-gebouw, New York Philharmonic und Philadelphia Philharmonic Orchestra auf, wobei ihr Repertoire von Bach bis zu zeitgenössischer Musik reicht.
Ihre besondere Liebe gilt den Werken von Gustav Mahler (1996 wurde ihr die Gustav Mahler-Medaille in Gold verliehen) und Frank Martin (für die Aufnahme von Frank Martins CORNET erhielt die Künstlerin den „Grand Prix du Disque”, 1993 den „Prix Spécial du Jury” von der Nouvelle Académie du Disque Française). Viele Komponisten, die ihren breiten stimmlichen und musikalischen Horizont schätzen, haben ihr Liedzyklen gewidmet. Ihre Fähigkeit zur dramatischen Verwandlung auf kleinem Raum begeistert die Zuhörer immer wieder neu.

Marjana Lipovsek hat viele Fernseh-, Radio- und CD-Einspielungen gemacht, darunter Boris Godunow (Marina) und Chowantschina (Marfa) unter Claudio Abbado, Klytämnestra (Elektra), Fricka mit Wolfgang Sawallisch, Mutter (Hänsel und Gretel) mit Jeffrey Tate, Amme (Frau ohne Schatten) und Mrs. Quickly (Falstaff) mit Solti, sowie zahlreiche Konzert-,
Oratorien- und Lied-Aufnahmen.

Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren u.a. eine Neuproduktion von Richard Strauss’ Daphne (Gaea) an der Wiener Staatsoper, Rheingold, Götterdämmerung und Falstaff an der Münchner Staatsoper, Jokaste und Sphinx (Oedipe) an den Opernhäusern in Berlin und Wien. Im Frühjahr 2008 war Marjana Lipovšek in einer Neuproduktion von Les Dialogues des Carmelites am Theater an der Wien, in Suor Angelica  (Zia Principessa) an der Mailänder Scala sowie als Gaea in Richard Strauss’ Daphne an der Staatsoper in Hamburg zu erleben. In Maribor verkörperte sie in einer Neuproduktion von Tschaikowskys Pique Dame erstmals die Partie der Gräfin. Neben einer großen Anzahl von Liederabenden in ganz Europa gab sie auch gemeinsame Liederabende mit dem Schauspieler-Ehepaar Peter Simonischek und Brigitte Karner in Maribor und im Wiener Musikverein.

Im Sommer 2010 leitete sie das Young Singers Project der Salzburger Festspiele, im Herbst wirkte sie u.a. in einer Neuproduktion von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny in Toulouse mit.

Marjana Lipovšek ist Österreichische und Bayerische Kammersängerin. Im Jahr 2001 erhielt die Künstlerin das Goldene Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich. Im Mai 2004 wurde ihr die Ehrenbürgerschaft ihrer Heimatstadt Ljubljana verliehen. rw


weiterlesen und bestellen
9.
11:00 Uhr
Jun. 2012

Marmorsaal / Wiener Staatsoper
1010, Opernring 2

Ballett-Matinee: Was Sie schon immer wissen wollten


Dagmar Kronberger, Eno Peci sowie Trainer/Assistenten des Wiener Staatsballetts im Gespräch

Moderation: Susanne Kirnbauer-Bundy

Für Mitglieder:  € 10,- /
Nichtmitglieder: € 20,-

Reservierung ab sofort, Kartenausgabe ab 22.5. im FREUNDE-Büro

Es hat mich immer schon in meiner Zeit als Tänzerin gestört, dass Trainer/Assistenten nach einer geglückten, bejubelten Ballett- vorstellung keinen Applaus bekamen und auch in keiner Kritik erwähnt wurden. Diese bescheidenen Menschen und Künstler sollen endlich Gelegenheit haben über ihre Arbeit und Leidenschaft zu erzählen und Ihre Fragen zu beantworten.

Denn haben Sie sich vielleicht auch schon einmal gefragt, wie man sich Schritte einer Choreographie für 50 Tänzer merken kann?

Oder welche Logistik hinter einem Proben- plan für das Wiener Staatsballett stehen muss, der sowohl Tänzer der Staatsoper als auch der Volksoper (beide jeweils sowohl getrennt als auch zusammen) in ihrer Arbeit berücksichtigen muss?

Es ist auch interessant zu erfahren, wie das Verhältnis Trainer zu Tänzern und vice versa ist! Wie viel Kritik ist für einen Tänzer erforderlich und erträglich, wie viel Lob und Motivation braucht er?

Diese und viele andere spannende Fragen werde ich an diesem Vormittag mit den Trainern/Assistenten und den beiden Solo- tänzern Dagmar Kronberger und Eno Peci erörtern.

Und auch Sie sind eingeladen, Fragen, die Sie schon immer beantwortet haben wollten, selbst zu stellen.

Susanne Kirnbauer-Bundy


weiterlesen und bestellen
17.
11:00 Uhr
Jun. 2012

Gustav Mahler-Saal / Wiener Staatsoper
1010, Opernring 2

Künstlergespräch: Piotr Beczala


Moderation: Thomas Dänemark
Für Mitglieder: € 10,- / Nichtmitglieder: € 20,-

Reservierung ab sofort, Karten ab 5.6. im FREUNDE-Büro
oder direkt am Veranstaltungstag an der Tageskassa!

Termine an der Wiener Staatsoper
www.beczala.com

Der 1966 im polnischen Czechowice- Dziedzice geborene Piotr Beczala zählt zu den wenigen Tenören der Gegenwart, die ihre Karriere in Hinblick auf eine langfristige stimmliche Entwicklung aufbauten: Nach dem Gesangsstudium in Kattowitz ging er zunächst an das Linzer Landestheater, wo der Künstler zwischen 1992 und 1997 auch bereits große Partien wie Lenski, Alfredo in La Traviata und Massenets Werther sang. Beczala galt zu dieser Zeit mit seinem strahlenden Tenor bereits als Geheimtipp und hätte sicher sogleich den Sprung in eine internationale Karriere machen können, doch er blieb zurückhaltend und wurde Ensemblemitglied am Züricher Opernhaus, wo er sich auf lyrische Partien konzentrierte. Von nun an begann auch eine weltweite Gastiertätigkeit, mit der sich sein Ruf als erstklassiger Mozart-interpret festigte.

An der Wiener Staatsoper debütierte er 1996 mit Anton Bruckners Te Deum und war hier später auch als Tamino, Belmonte, Alfredo, Faust, Rodolfo und Edgardo zu hören.

Zu seinem zentralen internationalen Repertoire zählen Partien wie Herzog, Riccardo, Werther, Roméo, Lenski, Vaudémont (Iolanta), Prinz (Rusalka) und Jenik (Die verkaufte Braut). In der Spielzeit 2011/2012 ist er neben Wien auch an der Met mit seinem Rollendebüt als Des Grieux (Manon), am Londoner Covent Garden (Alfredo), der Pariser Opéra Bastille (Duca), dem Teatre del Liceu in Barcelona (Faust) und an der Oper Zürich (Duca, Gustavo, Rodolfo) zu erleben.

Diese auf Kontinuität und künstlerische Qualität ausgerichtete Rollenauswahl sollte dem Künstler in seiner Entwicklung recht geben. Von Krisen, wie sie bei dieser Generation beinahe alltäglich geworden sind, blieb er bis heute verschont.

Piotr Beczala agiert auch sehr erfolgreich als Konzertsolist; sein Konzertreper- toire reicht von Mozart, Cherubini und Schubert über Haydn, Beethoven, Schumann, Brahms, Bruckner, Berlioz und Dvořák hin bis zu Rossinis Stabat Mater, Verdis Messa da Requiem und Mahlers Lied von der Erde. Außerdem wirkte er bei der mittlerweile auf DVD erschienen Neunten Symphonie von Beethoven mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann im Wiener Musikverein mit.

Zu den von den großen Plattenlabels massenmedial vermarkteten Tenören zählte der Künstler nie, seine Karriere ist aber beinahe von Beginn an gut dokumentiert, wie diese Auswahl zeigt: Noch in Linz entstand eine Gesamtaufnahme der Entführung aus dem Serail. Aus seiner Züricher Zeit liegen DVD-Mitschnitte von Rigoletto, La Traviata, der Zauberflöte, der Entführung aus dem Serail, Don Giovanni, Simplicius von Johann Strauß sowie Die Lustige Witwe vor. Die Bayerische Staatsoper brachte einen CD-Mitschnitt von La Traviata auf den Markt, seine Interpretation von Gounods Faust an der Wiener Staatsoper erschien ebenso auf CD wie eine konzertante Aufführung von Offenbachs Rheinnixen in Montpellier.

Im Verlauf der letzten Spielzeiten wurde Piotr Beczala immer häufiger Bühnenpartner von Anna Netrebko, mit der er an der New Yorker Met unter anderem in einer vom Fernsehen aufgezeichneten Lucia zu hören war.

In der jüngeren Vergangenheit erschienen auch zwei von der Kritik äußerst positiv aufgenommene Solo-CDs. Rainhard Wiesinger


weiterlesen und bestellen
2.
00:00 Uhr
Sep. 2012


FREUNDE-Kontingente 2012-2013


FREUNDE-Kontingente Wiener Staatsoper Saison 2012/13
(1 Karte pro Mitglied, schriftliche Bestellung 3 Monate vorher)

Sa. 6.10.2012 Donizetti: L’Elisir d’amore
García Calvo/Reiss, Breslik, Yang, Schrott

Fr. 12.10.2012 Ballett: Der Nussknacker – Neuproduktion
(Choreographie: Rudolf Nurejew)

So. 18.11.2012 Alceste (Gluck) – Neuproduktion
Bolton/Freiburger Barockorchester/Kaiser,Gens

So. 25.11.2012 Die Meistersinger von Nürnberg (Wagner)
Young/Rutherford Anger,Eröd,Botha,Ernst,Carvin,Kushpler

Sa. 22.12.2012 Ariadne auf Naxos (Strauss) – Neuproduktion
Welser-Möst/Matic,Schmeckenbecher,Schäfer,Gould,Fally,Stoyanova

So. 10.2.2013 La Cenerentola (Rossini) – Neuproduktion
López-Cobos/Korchak,Priante,Corbelli,Erraught,D’Arcangelo

So. 17.2. oder Do. 21.2.2013 Simon Boccanegra (Verdi)
Pidò/Domingo,Pertusi,De Biasio,Frittoli

So. 17.3.2013 Aida (Verdi)
Steinberg/Borodina,Lewis,Marquardt,Antonenko,Dumitrescu

Sa. 30.3.2013 Wozzeck (Berg)
Welser-Möst/Keenlyside,Lehmann,Lippert,Bankl,Schwanewilms

Sa. 4.5.2013 La fille du régiment (Donizetti)
Campanella/Kurzak,Tessier,C.Álvarez,Te Kanawa

Sa. 22.6.2013 Tristan und Isolde (Wagner) – Neuproduktion
Welser-Möst/Seiffert,Milling,Stemme,Konieczny,Baechle


weiterlesen und bestellen
Impressum :: AGBs